Der in Giswil als Sohn einer Bauernfamilie aufgewachsene Hans
Eggler (in der Dietiker
Jungmannschaft meist «Jonny» genannt) wurde 1936 in Chur zum Priester geweiht und im selben Jahr als Vikar in Dietikon eingesetzt. Als Präses betreute er u.a. die Jungmannschaft, den Gesellen- und den Katholischen Turnverein. Für die Jungmannschaft organisierte er sogar einmal eine mehrtägige Reise nach Paris! Am
24. Oktober 1943 wurde er – als Nachfolger von Dekan H. Camenzind – mit grossen Erwartungen als Pfarrer installiert. Seine
kontaktfreudige, volkstümliche, aber doch strenge Haltung hatte ihm bei Jung und Alt viele Sympathien eingebracht. Allerdings
erschien bereits zur Erneuerungswahl von 1946 ein gegen Pfarrer Eggler gerichtetes Flugblatt. Man warf ihm u.a. vor, entgegen seinem Versprechen bisher nur wenige Familien besucht zu haben; er unterstütze den überzüchteten Vereinsfimmel auf
Kosten des Familienlebens und lasse sich am Sonntag oft auf der Kanzel vertreten. Die Freude des Pfarrers über die vielen ab 1947 einwandernden Gläubigen italienischer Muttersprache war nur mässig; auch die Tessiner bekamen das zu spüren. Mit dem richtigen Umgang mit Geld hatte der
Pfarrer von Anfang an grosse Mühe. Schon bei der Pfarrinstallation 1943 hatte er 8000 Franken Schulden. 1950 gründete er die Stiftung Katholisches Altersheim
St. Antonius und erwarb zu diesem Zwecke von Felice Cattaneo ein grosses Haus an der Schöneggstrasse 29, ehemals Villa
Konrad Liechti. Die Liegenschaft diente von 1950 bis 1974 als Altersheim. Pfarrer Eggler führte zwar einen sehr bescheidenen
Lebenswandel, konnte aber den sich rasch vermehrenden Bittstellern im Pfarrhaus nicht Nein sagen und gefiel sich in der Rolle des Wohltäters (auf Kosten seiner
Geldgeber). Die Katholiken waren völlig schockiert, im Kirchenblatt vom November 1952 die Mitteilung der Kirchenpflege zu lesen, es sei gegen den nun in Untersuchungshaft
befindlichen Pfarrer vor einigen Monaten ein Strafverfahren eröffnet worden und er habe demissioniert. Ausgelöst wurde die Strafuntersuchung vermutlich durch erfolglose Rückforderung von
Krediten, die der Pfarrer bei einer Privatbank aufgenommen hatte. Die durch seine privaten Sammlungsaktionen (vor allem
Versand von Rasierklingen und Zündhölzchen) erhaltenen Spenden hatten das grosse Loch bei weitem nicht zu füllen vermocht. Das Obergericht verurteilte Pfarrer Eggler am 2. Juli 1953 wegen Betrugs, Betrugsversuchs,
Veruntreuung (Kirchenfonds) und
Urkundenfälschung zu zwei Jahren Gefängnis. Nach der Strafverbüssung wurde er
Seelsorger in Westfalen (D), wo man ihn ausserordentlich schätzte. Er war dennoch sehr glücklich, 1975 eine Stelle als Vikar in Ibach SZ anzutreten und in die Innerschweiz zurückzukehren. Viele Dietiker Katholiken besuchten dort ihren ehemaligen Pfarrer und luden ihn auch zum Essen ein. Zu seiner Beerdigung im März 1988 fuhren
drei volle Cars ab Dietikon. Noch heute wird sein Umgang mit Geld kontrovers beurteilt! Viele alte Katholiken haben Mitleid mit dem von einigen seiner Schäflein arg
ausgenützten Pfarrer.;
Da könnte man den Vatikan mit Milliarden-Mafia-Moneten auch noch erwähnen. Inquisition, Hexenverfolgung, Kriege, Faschismus, Unzucht, Vergewaltigung von Kinder etc. Die Liste ist ungeheuerlich und in der Bibel steht: Kommt raus aus der Synagoge Satans. Hilfe! Wacht mal auf!