Franz wurde mit 40 Jahren blind, (Retinitis-Pigmentosa).
Bei einem Interview 1992 stellte man Franz die Frage: Wie haben sich ihre Sinne auf den Sehverlust eingestellt? Die Zehen sind die Augen des Blinden. Der Tast- und Orientierungssinn wird automatisch viel ausgeprägter. Man ist auf ein gutes Gedächtnis angewiesen, um sich in den Dörfern und Städten orientieren zu können. Blinde hören zwar nicht besser als "Normale",
aber "si losid meh".
Brutus, ein Französischer Hirtenhund war zu der Zeit sein fünfter Blindenführhund. Der Französische Hirtenhund ist ein Neuling unter den Blindenhunden.
Franz war ein richtig fröhlicher Mensch mit Frau und zwei Kindern.
Hobbies: Natur und Tiere, Wandern bis zu ausgedehnten Bergtouren, Jassen, Diskutieren, Handwerken und leidenschaftlich gerne Tanzen.
Bis zu seiner Pensionierung arbeitete er 32 Jahre als Vertreter. Danach arbeitete Franz regelmässig im Freizeitatelier für Sehbehinderte in Luzern.